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2026-06-17

Auf der Psychiatrie

Ich war 3-4x auf der Psychiatrtie (geschlossene und offene) Abteilung und was sich in den Mauern des Narrenturm abspielt geht nur selten nach außen und hier einige Beispiele:

A bezieht sich auf eine Akademikerin, die mich gerne länger teilentmündigt auf der geschlossenen behalten hätte und Stahlteile am Nacken als medizinischen Behelf implantiert bekam.

A. Eine VP Schwester verschaffte mir mit Sparziergängen im Garten immer etwas Pause, weshalb ich wieder volle Willenskraft bekam und mündig "NEIN" sagte.


B bezieht sich auf eine (schlagende?) Verbindung die Anatomy II sehr mag. Sie möge ihre Mut-Prüfungen bitte ab jetzt außerhalb des Hospitalsbereich durchführen.

B.1. Als ich nach einer Sedierung aufwache, liegt neben mir ein grau-weißhaariger Serbe und ein türkischer Grauer Wolf in den Nachbarbetten. Beide essen gerade sehr herbe Wurst. Der Pfleger meint, der Chef war sich sicher, dass das Transe auf so harte alte Männer nicht gut, sondern ängstlich reagiert beim Aufwachen.

B.2. Als ich einmal leicht feministisch in der geschlossenen onaniere, wird am nächsten Tag der herbste behaarteste Bergbauer in mein Zimmer verlegt mit Alpinschuhen.
Diese spontane Verlegung aus einem anderen Bundesland diene auch meiner Thearpie.

B.3. Da ich ein Schnulli-Bulli bin, bekomme ich intermuskuläre Spritzen mit antiken Spritzen aus der Tiermedizin (Jahrhunderwende 1900) verabreicht. Das neue technische medizinische Personal (männlich, gerade fertig mit der Lehre und Geselle) bekommt das als 1. Aufgabe gestellt, ob er auch wirklich ohne blaue Flecken gut stechen kann. (Er hat es geschafft, aber es werden Spitäler durch neues technisches Medizinisches Personal entlastet, damit es weniger Herr/Frau Primare geben muss.)

Hier ein Bild der neuersten Variante:




C. Etwas traurig, betrifft andere Personen

C.1. Ein junger französischer Minderjähriger, der meinem Sohn Markus äußerst ähnlich sah, spricht mich schüchtern auf Französisch an, ob ich ihm mein Alctatel Tablet mit Facebook über die Nacht borgen kann, weil sein Vater sei Musiker in der französisch afrikanischen Community und habe dort eine Music-Label Account (war damals relativ neu auf Facebook). Ich stelle ihm als Sprache Französisch ein, lösche meinen Facebook Account und borge ihm mein Tablet, er chattet die ganze Nacht, am nächsten Tag kommt ein Anruf aus Frankreich, dass er nach Hause soll und warum vorher sich niemand meldete.

C.2. Ein Mann namens Renatus, der nicht spricht, beim Mittagessen aber sehr gepflegt mit Messer und Gabel und Löffel ißt, liegt 2 Zimmer weiter. Er schaut aus wie der sehr abgemagerte Gerard Depardieu. Er versucht sich immer anzupirschen und in mein Bett hineinzuwollen, sobald ich aufs WC, zum Kaffeeautomaten oder so in den Gängen spazieren gehe.

Einmal nach eine Musiktherapiesitzung sehe ich, dass er es wieder versuchen will und diesmal (weil die Sitzung 30 Minuten dauert, schaffen wird).
Wie gesagt, als ich zurück kommen, liegt Herr Renatus in meinem Bett. Ich gehe zur Stationszentrale und melde das, wobei ich anmerke, dass wenn er schläft oder sehr müde ist, er nicht sofort aufstehen müsste, ich hätte eh genug Kräfte um draußen zu sitzen.
Herr Renatus stellt sich aber nur schlafend und deutet dem Pfleger auf mein Namensschild und dann auf sich. Irgendwie scheint Herr Renatus der festen Überzeugung zu sein, dass er sobald er es in mein Bett geschafft hätte mit mir tauschen könnte. Er wundert sich, warum der Pfleger ihn noch immer als Herrn Renatus sieht und nicht als mich. 
Er schaut ungläubig drein, als das weiter so bleibt, irgendwie schwer enttäuscht, als würde er betrogen worden sein und geht traurig mit gesenktem Kopf wieder in sein Zimmer. Der Pfleger meint: "Ich überzieh jetzt ihr Bett neu."

C.3. Ein Mann in meinem alter, der meinem Großcousin Babaci aus Deutschland ähnlich sieht und beim Turnen zeigt, dass er Talent für Basketball und Volleyball hat und außerdem so klettern kann wie der japanische Affenroboter (was ich etwas befremdlich fand), wird mit mir zusammen auf die offene Abteilung verlegt. Wir unterhalten uns vorsichtig oberflächlich und plötzlich kommt aus dem Radio etwas lauter als zuvor eine Wortmelodie mit einer Stimme der Antifa:

"Und ich weiß genau (wenn ich der Maskenclown da bin), du spielst für mich immer diese Frau."
Der andere Mann bekommt einen hysterischen Heulanfall, sieht mich entsetzt verzweifelt an und bricht wahrlich in sich förmlich vor mir zusammen, ich versuche ihn zu beruhigen, seine Mimik verrät Ekel aber noch mehr entstätzliche Angst.

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