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2026-01-11

Das schöne Latein muss gehen

Irgendwann war ich der Meinung, dass im Schulunterricht Latein weg und es durch Englisch ersetzt werden sollte und technisch naturwissenschaftliche, wirtschaftliche und medienanalytische Fächer gebracht werden sollten uind machte. dafür Lobby.

Einige Lateinlehrer_inmen waren damals traurig und wütend.´

Allerdings glaube ich, dass die wenigsten Latein je sinnerfassend lesen erlernten und eine Kultur, die sich vom Kriegsgott Mars (Ares griechisch) ableitet und mit einem Brudermord beginnt von 2 Brüdern, die von einer Wölfin gesäugt wurden, sehr kritisch gesehen werden muß. (Im antiken Griechenland gab es meines nach keine Stadt unter der Schutzherrschaft des Ares, ich glaub nicht einmal Sparta.)

Die giechische Zeitrrechnung beginnt ab den ersten olympischen Spielen zu Ehren des Halbgottes Herakles (dem ersten fairen sportlichen Wettbewerb der konkurrierenden Städte polis) und die römische Geschichte ab Gründung der Stadt (ein Brudermord und die Selbsternennung zum König).
Während in Griechenland die Tragik des Bruderkrieges hinreichlich in Ilias Troja und Odyssse behandelt wurde und meist die Götter Apollo (Kunst, Lyrik und Oracle) und Athena (Weisheit und Demokratie), Hephaistos (Vulcan Schmiedekunst, Artefakte schaffen), Hermes (Merkur, Kaufleute, Handel), Poseidon (Neptun, glückliche Handels- oder Erkundungsfahrt), durchaus viel Bedeutung zugemessen wurde und große Heldentaten, Wissenschaft, Kunst, Philosophie und Theater hoch gehalten wurden, war es im römischen Reich hauptsächlich Verwaltung, Krieg und politische Intrige und eine Wette um den Thron des nächsten Kaisers.

Das Niederbrennen auf die Grundmauern von karthago und Salz in die Erde streuen, gehört eher in die Geschichte der größten Genozide eingereiht und kaum zu den großen Heldentaten.


Auch Kreuzigung aller aufständischen Sklaven und deren Sympathisanten (Spartakus) entlang der Hauptstraße (via appia) ist symbol-politisch vielleicht ein klein wenig umstritten.



Einen alten Senator Cicero durch Terroristen ermorden zu planen (und wäre der nicht bei der Dame Fulvia in der Nacht gewesen, wäre es vielleicht gelungen), ist kaum eines Gaius Julius würdig.

Ebenso würde heutzutage niemand dem Einsatz der Armee im Inneren (frei: aliae iactae sunt) und Entmächtigung der Demokratischen Instiutionen und Ernnennung zum siegenden Imperator was abgewinnen.

Kaiser Constantin (der Mann der das Christentum legalisierte, hoc signo vice) gründete übrigens Ostrom (Konstantinopel) und vertschaffte dem griechischen Teil des rönischen Reichs noch 1000 weitere Jahre an Lebenszeit. Die Pferderennbahn Hippodrom, die Hagia Sophia, Biblotheken und Theater machten doch einen wesentlich sympathischeren Eindruck als die Arena in Rom.

Während in vielen älteren Kulturen auch der weise und gerchte Herrscher Salomon, Hārūn ar-Raschīd oder der listige Sieger (Themistokles, der Sieger der Schlacht bei Salamis, der allen die Schiffe rundernden Sklaven nach dem Sieg die Freiheit schenkte) geachtet wird, war es im römischen Reich zu oft der Faschist oder Grausame.


[Geht bald weiter ...]

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